Christina Schröer
18. März 2017 | Lokalsport

EN Baskets bekommen Besuch aus Haspe

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Leslie Douglas Boyce (r.) erzielt im Durchschnitt 10,3 Punkte für seine Farben und steuerte zum Hinspiel-Sieg in Haspe elf Zähler bei. (Foto: Baskets)

Leslie Douglas Boyce (r.) erzielt im Durchschnitt 10,3 Punkte für seine Farben und steuerte zum Hinspiel-Sieg in Haspe elf Zähler bei. (Foto: Baskets)

Schwelm. Die EN Baskets befinden sich im Ligaendspurt: Am Samstag, 18. März, ist Abstiegskandidiat SV Haspe 70 zu Gast. Sprungball ist um 19.30 Uhr im Baskets-Dome, Milsper Straße 35.

Der Gegner im Profil
Für den SV Haspe 70 geht es noch um den Klassenerhalt. Entsprechend ernst wird die Mannschaft von Gästetrainer Uli Overhoff das heutige Spiel nehmen und versuchen, die EN Baskets Schwelm zu überraschen. Kader-Veränderungen innerhalb der Saison sollten den 70ern die Tiefe bringen, die erforderlich ist, um die Mannschaften aus dem direkten Umfeld zu schlagen. Der bulgarische Center Tilev kam nach wenigen Spieltagen, wurde aber wieder entlassen. Die Erwartungen der Hasper konnte er nicht in allen Partien erfüllen.
Zudem verließ Aufbauspieler Felix Fuhrmann kurz vor Ende der Wechselfrist die Hasper Mannschaft und schloss sich SVD Dortmund an. Es wurde mit dem Engländer Lascelles nachgelegt. Der zeigte zunächst ansprechende Leistungen, verletzte sich aber und hinkt seiner Form ein wenig hinterher. Topscorer des Teams ist der Amerikaner ­Marcus Ligons, der regelmäßig 20 Punkte und mehr erzielen kann. Die Erfahrung im Aufbau bringt ­Michael ­Wasielewski mit.
Am 22. Spieltag kam es zum wichtigen Kellerduell des SV Haspe gegen die DJK ­Adler Frintrop. Dieses wichtige Aufeinandertreffen konnte das Hasper Team für sich entscheiden und hofft darauf, aus eigener Kraft den Klassenerhalt zu packen. Solche Spiele sind immer gefährlich, sodass das Team von Falk Möller mit voller Konzentration agieren sollte, um eine mögliche Überraschung zu verhindern.
Speier fällt aus
Das Schwelmer Team kenne die Stärken des kommenden Kontrahenten sehr gut und wird die Hasper nicht unterschätzen. Zu häufig gelang es dem SV 70, ein Spiel bis kurz vor Ende noch eng zu ­gestalten.
Verzichten muss Baskets-Coach Falk Möller auf seinen Kapitän ­Kristofer Speier. Der Routinier und „Leader“ seiner Mannschaft verletzte sich in Herten und wurde am Donnerstag am Knie operiert. Für ihn ist die Saison beendet.
Zu Beginn der Trainingswoche verletzte sich Felix Meyer-­Tonndorf an der Hand, konnte bei den Übungseinheiten aber weiter mitwirken. Mathias Perl, der nach einer Kollision am vergangenen Spieltag mit dem Hertener Sherrill im Adrenalin-Hoch keine Schmerzen an der Schulter verspürte, nahm diese etwas später wahr und musste ein paar Tage zuschauen. Zudem fing sich Harry Boyce eine Erkältung ein und trainierte etwas geschwächt. Sein Einsatz ist am Samstag aber nicht gefährdet.
Möller warnt
Trainer Falk Möller hingegen warnt vor den 70ern: „Die Qualitäten der Hasper Mannschaft sind bekannt. Marcus Ligons zeigt Jahr für Jahr, dass er auch mal alleine eine Partie gewinnen und über 20 Punkte erzielen kann. Mit Oscar Luchterhandt haben sie außerdem einen deutschen Spieler, der tolle Leistungen in der laufenden Saison abruft. Haspe ist noch nicht abgestiegen und wird gegen jeden Gegner noch einmal alles geben. Wir hingegen sind gefestigt und werden versuchen unser Spiel aufzuziehen, damit wir auch als Sieger vom Platz gehen.“


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