Sarah Schwarz
19. März 2017 | Titelseite

Glückauf-Trasse in Sprockhövel „In Bewegung“

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Bei Kaffee und Kuchen direkt auf der Glückauf-Trasse in Sprockhövel stellten jetzt die Kunst- und Kulturinitiative und der Verein Glückauf-Trasse ihre Pläne für ihren „Trassen-Sommer“ vor. Den Anfang macht eine Neuauflage der bereits 2008 schon erfolgreichen Fahnen-Aktion. (Foto: Sarah Schwarz)

Bei Kaffee und Kuchen direkt auf der Glückauf-Trasse in Sprockhövel stellten jetzt die Kunst- und Kulturinitiative und der Verein Glückauf-Trasse ihre Pläne für ihren „Trassen-Sommer“ vor. Den Anfang macht eine Neuauflage der bereits 2008 schon erfolgreichen Fahnen-Aktion. (Foto: Sarah Schwarz)

Sprockhövel. (saz) Zuletzt 2008 flatterten ein Wochenende lang über der Glückauf-Trasse in Sprockhövel bunte Fahnen. Eine Neuauflage dieser Aktion steht in diesem Jahr unter dem Motto „In Bewegung“ an. Ganze zwei Wochen sollen dann möglichst viele von Künstlerinnen und Künstlern, Schulen, Kindergärten und Vereinen gestaltete Fahnen die ehemalige Bahntrasse zieren. Für die Vereine Glückauf-Trasse und Kunst- und Kulturinitiative fällt mit dieser Aktion der Startschuss für einen „Trassen-Sommer“.

Insgesamt 59 Fahnen wehten 2008 über der Glückauf-Trasse in Sprockhövel – eine Zahl, die es 2017 zu überbieten gilt, da sind sich Karin ­Hockamp (Kunst- und Kulturinitiative) und Beate Prochnow (Glückauf-Trasse) einig. Bis zum 14. April können die Entwürfe noch eingereicht werden.
Gestaltung der Fahnen
Die wetterfesten Fahnen sind einen Meter breit und zweieinhalb Meter hoch. Die Gestalterin oder der Gestalter sollte beachten, dass auf den unteren 50 Zentimetern entsprechend der Name oder das Logo bereits in den Entwurf mit eingearbeitet werden sollte. Da der Druck zeitaufwändig und nicht gerade billig ist, zahlen die Teilnehmer 50 Euro pro Fahne. Schulen und Kindergärten nehmen kostenlos teil. Am Ende der Aktion gehen die gestalteten Fahnen in den Besitz der Teilnehmer über. So gibt es eine bleibende Erinnerung an diese besondere Aktion.
In der Gestaltung sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt, so lange das Motto „In Bewegung“ erkennbar ist und auf das Fahnen-Format vergrößert werden kann. Deswegen ist eine hohe Qualität der Einreichungen wichtig. Die Organisatoren nehmen sich jedoch heraus, einen Entwurf bei rechtlichen Verstößen oder unpassender politischer Agitation abzulehnen.
Damit ein zweiwöchiger Zeitrahmen genehmigt werden konnte, müssen die Organisatoren für die Montage und Aufhängung professionelle Mittel aufbringen. Deswegen suchen die Veranstalter für die Deckung der deswegen anfallenden Kosten noch Sponsoren. Nähere Angaben für Fördermöglichkeiten und zur Teilnahme gibt es im Netz unter www.glueckauf-trasse.org.
Sommer auf der Trasse
Die Fahnen-Aktion startet am 14. Mai. Auf dem Schulhof der Mathilde-Anneke-Schule, Dresdener Straße 45, wollen sich die initiierenden Vereine bei einem kleinen Eröffnungsfest vorstellen. Dies ist dann auch der Auftakt für einen Trassen-Sommer mit verschiedenen Veranstaltungen. Wenn das gesamte Konzept gut ankommt, dann lässt sich das auch in den kommenden Jahren fortsetzen.
Für dieses Jahr haben der Glückauf-Trasse-Verein und die Kunst- und Kulturinitiative bereits drei Termine für den neuen Trassen-Sommer geplant. So wird es am 18. Juni in Herzkamp eine Matinee mit klassischer Musik geben, ein gemütliches Picknick bei ­Nasenberg an der Wuppertaler Straße am 9. Juli und schließlich am 19. August ein Sommerfest auf der Kohlenbahn in Haßlinghausen.


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