Sarah Schwarz
12. Mai 2017 | Total Lokal

Überschreitungen von Genregrenzen im Schwelmer Nordpol

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Der Singer/Songwriter Knudi unterstützt die Band „Leisegold“ am 13. Mai im Schwelmer Nordpol. (Foto: Marc Frey)

Der Singer/Songwriter Knudi unterstützt die Band „Leisegold“ am 13. Mai im Schwelmer Nordpol. (Foto: Marc Frey)

Schwelm. Es werden Genregrenzen überschritten und experimentellere Gefilde betreten, wenn am Samstag, 13. Mai, die Band Leisegold im Nordpol die Bühne betritt. Die aus Lüneburg und Litauen stammenden Künstler bezeichnen ihre Musik als „analog moduliertes Singer/Songwriter rocking“.

Am Anfang Ihrer Entwicklung stand eine Gitarre, Gesang und ein Drumcomputer. Jenseits von Schubladen und unter klarer Beeinflussung von Bands wie Radiohead, Sigur Rós, The Notwist, Massive Attack und Fink entstanden Lieder auf deutsch und ein experimenteller Sound, der sich am besten in die Kategorien Shoegaze, Nowave, Electro Indie einordnen lässt.
Stefan Leisegold, (Gitarre Gesang,) Kristina Gelaziute (Bass, Synth, Orgel) und ­Buddy Kult (Schlagzeug) vertiefen genau diesen musikalischen Ansatz. Sie überraschen als Band mit Momenten intensiver Stille, spielen mit hypnotischen ­Beats, um im nächsten Moment die Gitarren und Synthesizer zu einem ganz anderen Klang verschmelzen zu lassen.
Unterstützt werden Leisegold an diesem Abend vom Singer/Songwriter Knudi. Wenn dieser die Bühne mit seiner Gitarre betritt, beginnt eine abwechslungsreiche und fesselnde Show für das Publikum. Der charmante Singer/Songwriter aus Mülheim an der Ruhr weiß sein Publikum stets aufs Neue zu begeistern. Im Gepäck hat er selbstgeschriebene Songs, aber auch Cover-Nummern. Von gefühlvollen Balladen bis hin zu rockigen Stücken ist alles dabei.
Wer jetzt Lust verspürt junge aufstrebende Musiker abseits vom Mainstream zu unterstützen, soll sich am Samstag, den 13. Mai auf den Weg „Zum Nordpol“ in der Nordstraße in Schwelm machen. Einlass ist um 19 Uhr und der Eintritt ist frei. Es wird komplett auf Hut gespielt, das heißt jeder gibt soviel er will.


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