Bärbel Taubitz
17. März 2017 | Titelseite

Besuch aus Gomera – Lesestunde in der „alten Heimat“ Hagen

Bilder
Die Hagener Günter und Ute Finger haben ihr (Rentner-)Glück auf La Gomera gefunden. Jetzt sind sie für fünf Wochen in ihrer alten Heimat zu Gast. Am 22. März liest Günter Finger im Allerwelthaus aus seinem neuen Buch „Der Herr der Ziegen“. (Foto: Bärbel Taubitz)

Die Hagener Günter und Ute Finger haben ihr (Rentner-)Glück auf La Gomera gefunden. Jetzt sind sie für fünf Wochen in ihrer alten Heimat zu Gast. Am 22. März liest Günter Finger im Allerwelthaus aus seinem neuen Buch „Der Herr der Ziegen“. (Foto: Bärbel Taubitz)

Hagen. (Red.) „Irgendwann einmal reiße ich alle Brücken hinter mir ab und ziehe ans Meer“ – Wer hat nicht schon einmal darüber nachgedacht? Ute und Günter Finger, ehemals Herbergseltern in Hagen, haben sich nach einem hektischen Arbeitsleben diesen Wunsch erfüllt: Vor fast fünf Jahren sind sie auf die grüne Kanareninsel La Gomera ausgewandert.
Leben und schreiben auf La Gomera
Wie ist es ihnen dort ergangen? Haben sie gefunden, wonach sie suchten? Welche Probleme galt es zu überwinden und wie fühlen sie sich heute in ihrer neuen Wahlheimat? Was macht man so als Rentner, außer auf der Strandliege unter Palmen die Zeit verstreichen zu lassen?
Die Fingers jedenfalls klagen nicht über Langeweile. Unter anderem schreibt und veröffentlicht Günter Finger Geschichten über Land und Leute seiner Wahlheimat La Gomera.
Am Mittwoch, 22. März, wird der Autor ab 19 Uhr seine jüngste Erzählung im Allerwelthaus, ­Potthofstraße 22, vorstellen: „Der Herr der Ziegen – eine Gomera-Geschichte“.
Trubel im Dorf
Um Pilis Dorfladen, der gleichzeitig als Kneipe und Versammlungsort dient, spinnt sich eine Reihe komischer sowie dramatischer Ereignisse. Verrückte Ziegen halten das Dorf in Atem und einige noch verrücktere Jäger auf Trab.
In seinem vierten Buch erzählt Günter Finger von Jockel, dem ehemaligen Witwentröster und jetzigen Einsiedler, von Carlos, dem verhinderten Zaunbauer, von Raúl, dem durchgeknallten Postboten sowie von der schönen Marta, der geduldigen Conchita und anderen Typen und Ereignissen, wie sie so nur auf der kleinen Badeinsel möglich, uns aber trotzdem seltsam vertraut sind.
Fotos und Gesprächsrunde
Zur Einführung zeigt Günter Finger einige Bilder der Kanaren-Insel La Gomera und von den Schauplätzen seiner Erzählung „Der Herr der Ziegen“.
Im zweiten Teil des Abends gibt es ausreichend Zeit für Gespräche über den Hintergrund der Geschichte, aber auch darüber, wie sich das Leben als Auswanderer gestaltet, über die Insel als Lebensort und alles, was die Besucher an Fragen mitbringen.
Der Eintritt beträgt drei Euro.



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