Heiko Cordes
21. April 2017 | Titelseite

Programm vorgestellt: Lebendiges Europa

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Die beiden Gewinnergruppen des Plakatwettbewerbs aus der Kaufmannschule 2 durften ihren Entwurf zusammen mit der städtischen Beigeordneten Margarita Kaufmann  (Bildmitte) sowie Sabine Krink (r., Europe Direct) präsentieren. (Foto: Heiko Cordes)

Die beiden Gewinnergruppen des Plakatwettbewerbs aus der Kaufmannschule 2 durften ihren Entwurf zusammen mit der städtischen Beigeordneten Margarita Kaufmann (Bildmitte) sowie Sabine Krink (r., Europe Direct) präsentieren. (Foto: Heiko Cordes)

Hagen. (hc) Europa wieder ein positives Bild zu geben, das ist das Leitbild der diesjährigen Hagener Europawochen. „Lebendiges Europa“ haben die Verantwortlichen deshalb die ab den 1. Mai startenden Themenwochen betitelt.

Unter der Schirmherrschaft von Oberbürgermeister Erik O. Schulz ist kürzlich das Programm veröffentlicht worden. Den Startschuss gibt die Klimafahrt nach Günna. Vom 1. bis 3. Mai werden die Teilnehmer vor Ort die Auswirkungen des Klimawandels am Beispiel Wasser und Wald erfahren.
Höhepunkt EM
Viele Highlights werden folgen, ein besonderer Höhepunkt ist die „Europameisterschaft“ am 10. Mai mit acht Schulen aus der Volmestadt und der märkischen Region. Die findet im Ratssaal der Stadt Hagen statt und wird nach einem bekannten Quizformat gestaltet.
Da können sich 25 Schüler je Klasse mit ihrem Wissen über Europa und der EU messen. „Dabei werden aber Themen der allgemeinen Lebenswelt abgefragt“, erklärt Sabine Krink vom Europe-Direct-Büro aus Hagen. Sie ist eine der Organisatoren der Europawochen und tritt bei einigen Events als Veranstalter in Erscheinung.
Nicht ohne Stolz berichtet sie, dass das Hagener Büro zu den aktivsten im gesamten Verbund gehört – mit immerhin 54 Veranstaltungen im gesamten Jahr 2016.
Enger Ausgang bei Plakatwettbewerb
Im Vorfeld der Europawochen gibt es immer eine besondere Marketingaktion an der Kaufmannschule 2. Es wird ein Plakatwettbewerb ausgeschrieben. Sabine Krink hat den Jugendlichen gesagt, was sie sich thematisch wünscht und die Schülerinnen und Schüler haben dann ihrer Kreativität freien Lauf gelassen.
Nicht jede Idee passte zu dem vorgegebenen Thema: „Aber wir werden alle Plakate verwenden, denn manche passen hervoragend für andere Themen“, erklärt Krink.
Daher wurden gleiche zwei Entwürfe zusammengefasst und zu einem neuen Plakat gestaltet. Stolz erklärten die Schülerinnen und Schüler, warum sie welche Motive auswählten. Im Fokus stand dabei das 60-jährige Jubiläum der Unterzeichnung der Römischen Verträge, die – anfänglich nur mit sechs Staaten – die friedliche und gemeinschaftliche Phase in Europa einläutete.
Mahnung
Aber auch eine Mahnung hatten die jungen Europäer parat. „In der Vergangenheit wurde ein lebendiges Europa aufgebaut und es kann weiterbestehen – wenn man nur will,“ hieß es. Diese Nachricht vermittelten die Jugendlichen mit ihren Plakaten und trafen damit auch ganz den richtigen Ton für die Beigeordnete Margarita Kaufmann. Sie wies auf die konträr zum europäischen Gedanken verlaufenden aktuellen nationalistischen Strömungen in vielen europäischen Ländern hin.
Zeitgleich freute sie sich über das Engagement der jungen Menschen für Europa und die Idee eines friedlichen Zusammenlebens.


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