Anja Schade
12. März 2017 | Titelseite

Mord im Museum: Essers neuer Krimi spielt in Hagen

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Hagen. (anna) „Mord im Jugendstil“ heißt der zweite Kriminalroman des Hagener Autors Rolf Esser, der durch unterschiedliche Publikationen bereits von sich reden machte. Für den neuen Krimi tauchte Esser tief in die Hagener Kunstszene ein und inszenierte in seinem Buch ein spannendes Verwirrspiel.

Der 69-jährige gebürtige Hagener Rolf Esser ist verheiratet und hat eine erwachsene Tochter. Esser war bis 1998 Lehrer an der Fritz-Steinhoff-Gesamtschule in Helfe. Er studierte Deutsch, Gesellschaftslehre, Musik und Kunst und unterrichtete diese Fächer mit Leidenschaft. Seit 1990 stellt er Unterrichtsmaterialien für verschiedene Verlage her und war Mitarbeiter in einer Schulbuchredaktion.
Nach seiner Pensionierung pflegte er seine Hobbys mit noch größerer Leidenschaft. Er veröffentlichte sechs Romane und ein Musiksachbuch. Die Wände seines Hauses am Ischeland sind geschmückt mit eigenen abstrakten Kunstwerken. Esser spielt zu seiner größten Zufriedenheit Schlagzeug, Gitarre, Bass und Keyboard. Der „Allrounder“ mischte schon immer in verschiedenen Bands mit und brachte sogar eine CD auf den Markt. Doch das Schreiben verschafft ihm nach wie vor die größte Befriedigung.
Mord im Jugendstil
Nach seinem Krimi „Der Schlächter“ veröffentlichte Esser jetzt den 232-Seiten langen Roman „Mord im Jugendstil“: Der beliebte Direktor des Karl-Ernst-Osthaus-Museums wird grausam ermordet. Wenig später wird auch der stellvertretende Direktor tot aufgefunden. Die Hagener Mordkommission ist ratlos.
Fast gleichzeitig bemühen sich dunkle Existenzen darum, eine große Anzahl wertvoller Kunstwerke zu Geld zu machen. Ein bekannter Kunstfälscher wird aktiviert, während man Kontakte zur Mafia knüpft. Die Mafia in Gestalt der Camorra hat im Ruhrgebiet ihre Netze aufgespannt und wird von Neapel aus gesteuert. Dort will man die Kunstwerke haben und verspricht sich einen Riesengewinn.
Spur führt ins Osthaus-Museum
Die Spur der Kunstwerke führt zurück bis in die Nazizeit, so auch ins Osthaus-Museum der Zeit um 1937.
All das ergibt eine zunächst undurchsichtige Situation mit vielerlei Verstrickungen und weiteren Morden. Sogar das Bundeskriminalamt scheint in den Fall verwickelt zu sein. Die Hagener Kripo steht lange Zeit vor einer ganzen Reihe Rätsel und fragt sich, ob sie den Fall jemals aufklären kann...
Esser ist oft Museumsgast
Rolf Esser nimmt den Leser mit auf Spurensuche und deckt auf, wie wertvolle Gemälde aus dem Museum verschwanden. „Ich bin ständiger Besucher dieses Hagener Museums und fand den Ort für eine Kriminalgeschichte besonders geeignet“, erklärt Esser seine Tatortauswahl.
Das Buch „Mord im Jugendstil“ ist beim Tradition-Verlag in Hamburg erschienen und kostet 12,99 Euro.



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