Heiko Cordes
16. Mai 2017 | Lokalsport

Danish Dynamite für Iserlohn Roosters - Torhüter Sebastian Dahm wechselt an den Seilersee

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Sebastian Dahm (li.) und Manager Karsten Mende freuen sich auf die Zusammenarbeit in der kommenden Spielzeit bei den Iserlohn Roosters. (Foto: Heiko Cordes)

Sebastian Dahm (li.) und Manager Karsten Mende freuen sich auf die Zusammenarbeit in der kommenden Spielzeit bei den Iserlohn Roosters. (Foto: Heiko Cordes)

Iserlohn. (hc) Die Spatzen pfiffen es schon länger von den Dächern, doch am heutigen Dienstag, 16. Mai, machten die Iserlohn Roosters es offiziell: Torhüter Sebastian Dahm wechselt vom österreichischen Erstligisten Graz 99ers an den Seilersee.
Der 30-Jährige war erst gestern bei der Weltmeisterschaft in Köln mit dem dänischen Team ausgeschieden. Mit seiner starken Leistung gegen die deutsche Nationalmannschaft war er besonders aufgefallen.
„Wir bekommen einen tollen Torhüter. Ich denke, bei der WM konnten das alle sehen", erklärte Roosters-Manager Karsten Mende im Rahmen von Dahms Präsentation. Der Däne selbst freut sich auf die vor ihm liegende Aufgabe in Iserlohn. „Ich habe mit vielen Leuten gesprochen. Alle haben nur Gutes über Iserlohn zu berichten gehabt. Gerade bei den Dänen wie Mads Christensen, der auch in Iserlohn gespielt hat, genießt Iserlohn einen guten Ruf", erklärte die neue „Nummer 31" der Roosters. Der Keeper schwärmt zudem von der Stimmung auf den Rängen – und auch in der Kabine. „Iserlohn ist immer ein Team, das einen fantastischen Zusammenhalt hat und sehr familiär ist. Das ist genau das Umfeld, das ich brauche."
Seinen Spielstil beschreibt der studierte Mathematiker und Ökönom als analytisch: „Je nach Situation versuche ich zu reagieren, obwohl die Butterfley-Technik bei mir überwiegt. Ich schaue aber häufig Scouting-Videos und analysiere dadurch viel."
In Iserlohn strebt der Torhüter, der auch drei Jahre in unterklassigen Ligen in Nordamerika auf dem Eis stand, den nächsten Karriereschritt an. Daher wagte er den Sprung in die DEL, die er als eine der stärksten Ligen Europas bezeichnet. Mit Mathias Lange wird Dahm ein starkes deutsches Torhüter-Duo bilden, denn wegen den familiären Bindungen nach Deutschland wird der Däne auch schon bald einen deutschen Pass besitzen.
Es wird allerdings keinen offenen Kampf um den Stammplatz im Iserlohner Gehäuse geben, wenngleich Dahm betont: „Wenn man nicht den Anspruch an sich selbst hat, die Nummer eins zu werden, dann hat man im professionellen Eishockey nichts verloren."
Nach der WM geht es für den Dänen nun erst einmal nach Kopenhagen in den wohlverdienten Familienurlaub. Für Anfang Juli ist die Rückkehr in die Waldstadt geplant.


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