Andrea Schneider
10. August 2017 | Titelseite

Iserlohner Stadtinfo trägt jetzt ein stolzes „i“

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Das weiße „i“ auf rotem Schild steht für eine geprüfte Tourist-Information. Die Stadtinfo am Stadtbahnhof darf sich mit dieser Auszeichnung schmücken. Beate Evers, Leiterin der Stadtinformation, und Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens suchen noch ein schönes Plätzchen für das Schild. (Foto: Andrea Schneider)

Das weiße „i“ auf rotem Schild steht für eine geprüfte Tourist-Information. Die Stadtinfo am Stadtbahnhof darf sich mit dieser Auszeichnung schmücken. Beate Evers, Leiterin der Stadtinformation, und Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens suchen noch ein schönes Plätzchen für das Schild. (Foto: Andrea Schneider)

Iserlohn. (as) Stadtinfo und Stadtmarketing sind draußen zu lesen. Drinnen steckt jedoch noch viel mehr. Die Stadtinformation im Iserlohner Stadtbahnhof darf sich nun „Geprüfte Tourist-Information“ nennen. Der Deutsche Tourismusverband zeichnete die Einrichtung mit dem weißen „i“ auf rotem Schild aus.
„Die Iserlohner Stadtinformation ist damit die erste und einzige Einrichtung im Märkischen Kreis, die die begehrte i-Marke führen darf“, sagt Bürgermeister Dr. Peter Paul Ahrens.
Möglich gemacht haben das Beate Evers und ihr Team von der Stadtinformation. Sie haben sich um das in der Touristikbranche hoch geachtete „i“ beworben. Das war im Februar: Seither wurde die Stadtinformation auf Herz und Nieren geprüft. Wieviele Mitarbeiter des Deutschen Tourismusverbands, getarnt als Kunden, die Stadtinformation besucht haben, wieviele E-Mails sie geschickt und telefonische Anfragen gestartet haben, weiß auch Beate Evers nicht.
Auf jeden Fall hat das Team der Stadtinformation bei den Testern einen guten Eindruck hinterlassen: „In der Auswertung gab‘s ein großes Lob für unser freundliches und qualifiziertes Personal“, sagt Beate Evers.
Natürlich hatte der Deutsche Tourismusverband auch ein paar Kritikpunkte entdeckt. Ein paar Pflanzen hätten sich die Experten auf dem Bahnhofsvorplatz als „Eingangsbereich“ zur Stadtinformation gewünscht. Außerdem war den Prüfern der Name „Stadtinformation“ ein Dorn im Auge. „Über kurz oder lang werden wir aus unserer guten, alten Stadtinformation wohl eine Tourist-Information machen müssen“, sagt Beate Evers. „Oder eine Stadt- und Tourist-Information.“
Drei Jahre darf sich die Stadtinformation nun mit dem roten Schild mit dem weißen „i“ schmücken. Dann steht eine weitere umfangreiche Überprüfung an.



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