Norbert Fendler
21. April 2017 | Total Lokal

Grüne: Neue Wegeverbindung für Schwerte

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Die geplante Wegeverbindung. (Plan: Stadt Schwerte)

Die geplante Wegeverbindung. (Plan: Stadt Schwerte)

Schwerte. Die Grünen in Schwerte sprechen sich für eine neue Wegeverbindung aus. Die neue Wegeführung entlang der alten Stadtmauer in Richtung Rohrmeisterei sei als ein wichtiger Bestandteil der gesamten Innenstadtentwicklung zu sehen, die als Integriertes Handlungskonzept Innenstadt von allen Fraktionen beschlossen wurde. Insofern dürfe der Streckenverlauf nicht allein bestimmt werden von Einzelinteressen einiger Weniger, sondern müsse im Sinne der Allgemeinheit für eine attraktivere Innenstadt entschieden werden, so die Grünen.
Bruno Heinz-Fischer und Andrea Hosang nehmen für die Wegeverbindung wie folgt Stelltung: „Dieser Streckenabschnitt muss im Sinne der Gesamttrasse weitergedacht werden: vom Wuckenhof in direkter Sichtachse zur Rohrmeisterei – sprich, die Schwerter und Schwerterinnen, aber auch der nicht-orientierte Besucher und die ortsfremde Besucherin dürfen sich am Wuckenhof nicht in einer Sackgasse wiederfinden oder im Unwegsamen verlaufen.
Die derzeitig bestehenden Wege sind unzureichend, holperig und dunkel. Der Weg nordwestlich der Musikschule endet vor einem Zaun und führt zwischen Zäunen weiter – Attraktivität gleich Null. Die Mühlenstraße verbindet entlang des Mühlenstranges gut die südliche Altstadt mit der Rohrmeisterei, führt aber nicht über den Wuckenhof. Und dass dieser als Teil des Marktes nicht weiter Wurmfortsatz bleiben darf, sondern belebt und genutzt werden muss, steht für uns außer Frage.
Der Wuckenhof muss nach Auszug des Kunstvereins belebt werden. Das könnte nachhaltig geschehen durch ein außergewöhnlich gestaltetes Gästehaus oder Art-Hotel.
Wichtig und unverzichtbar ist auch die Einbeziehung der Tiefgarage am Markt. So früh wie möglich muss eine Lösung her, die da heißt: 24 Stunden, sieben Tage pro Woche plus Aufzug aus der Tiefgarage zur Marktebene. Auch dies wird sowohl für die Rohrmeisterei wie für das Zentrum um St. Viktor von Vorteil sein. Die neue Wegeverbindung wird deshalb auch die Ruhrstraße erheblich von Autoverkehren entlasten.“
„Schwerte muss attraktiv bleiben“
Die Grünen weiter: „Schwerte hat viel zu bieten, muss aber auch attraktiv bleiben. Eine konsequent durchdachte Stadtentwicklung spielt dabei eine maßgebliche Rolle - erhalten und gestalten. Die alte Bäume müssen optimal geschützt, die Grünfläche unterhalb der Theaterhalle erlebbar werden: Ein lauschiger Weg, für alle begehbar, sicher und ausgeleuchtet in Richtung Ruhrauen kann da einen guten Beitrag leisten.
Die Sorgen der Anwohner unterhalb der Stadtmauer sind nachvollziehbar - wir haben sie mehrmals abgewogen, sind aber der Meinung, dass diese Sorge durch die große Weitläufigkeit der Gärten mit grünem Sichtschutz leicht zu entschärfen ist. In Abwägung sind die Anliegen der Anwohner für uns nicht höher zu bewerten, als das der Öffentlichkeit an einer Revitalisierung des Wuckenhofes.
Einhergehen müssen alle Planungen auch mit Gesprächen mit Anwohnern wie auch der Rohrmeisterei und den Verantwortlichen der Verwaltung: die Beschwerden und das Unbehagen in Sachen Lärm und Vermüllung – das nicht vorrangig der Rohrmeisterei anzulasten ist - müssen ernst genommen und eine Lösung erarbeitet werden. Die Lösung kann nicht sein, auf eine attraktive und bezahlbare Wegeverbindung zwischen der Altstadt und der Ruhr im Sinne der Stadtentwicklung zu verzichten.“


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