Demenz und Sexualität in der Langzeitpflege

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Lesedauer: 10 Minuten

Demenz ist eine komplexe Erkrankung, die das Leben von Menschen und ihren Familien stark beeinflusst. In der Langzeitpflege ist es von entscheidender Bedeutung, die Sexualität von Personen mit Demenz anzusprechen und angemessen damit umzugehen. Obwohl es ein sensibles Thema ist, darf die sexuelle Ausdrucksfähigkeit von Menschen mit Demenz nicht ignoriert werden.

Die Auseinandersetzung mit der Sexualität von Personen mit Demenz in der Langzeitpflege hat mehrere wichtige Gründe. Erstens ist die sexuelle Gesundheit ein grundlegendes Menschenrecht, das auch für Menschen mit Demenz gilt. Indem wir ihre sexuellen Bedürfnisse und Wünsche respektieren und unterstützen, tragen wir zur Erhaltung ihrer Würde und Lebensqualität bei.

Zweitens kann die Nichtbeachtung der Sexualität von Personen mit Demenz zu Frustration, Verwirrung und Verhaltensänderungen führen. Indem wir uns mit ihren sexuellen Bedürfnissen auseinandersetzen, können wir mögliche negative Auswirkungen auf ihr Wohlbefinden und ihre psychische Gesundheit verhindern.

Es ist auch wichtig anzumerken, dass die Sexualität von Personen mit Demenz nicht nur auf romantische oder intime Beziehungen beschränkt ist. Sie umfasst auch Berührungen, Zärtlichkeit und körperliche Nähe, die für das allgemeine Wohlbefinden und die emotionale Verbindung von großer Bedeutung sind.

Um eine angemessene Unterstützung zu gewährleisten, müssen Pflegekräfte und Betreuer umfassend geschult und sensibilisiert werden. Sie sollten über die Auswirkungen von Demenz auf die sexuelle Ausdrucksfähigkeit informiert sein und lernen, wie sie die individuellen Bedürfnisse und Grenzen respektvoll ansprechen können.

Die Schaffung einer sicheren und inklusiven Umgebung für die sexuelle Ausdrucksfähigkeit von Personen mit Demenz erfordert auch die Zusammenarbeit mit Familien und die Entwicklung von Richtlinien und Strategien, die die sexuellen Rechte und Bedürfnisse dieser Personen respektieren.

Indem wir die Bedeutung der Auseinandersetzung mit der Sexualität von Personen mit Demenz in der Langzeitpflege erkennen und angemessene Unterstützung bieten, können wir dazu beitragen, dass sie ein erfülltes und würdevolles Leben führen können.

Understanding the impact of dementia on sexual expression

Demenz ist eine komplexe Erkrankung, die viele Aspekte des Lebens eines Menschen beeinflusst, einschließlich der Sexualität. In der Langzeitpflege ist es wichtig, die Auswirkungen von Demenz auf das sexuelle Verhalten und die Wünsche von Menschen zu verstehen. Dementia kann die sexuelle Expression auf verschiedene Weise beeinflussen. Einige Personen mit Demenz können eine Veränderung in ihren sexuellen Bedürfnissen und Interessen erfahren, während andere möglicherweise einen Rückgang des sexuellen Verlangens erleben.

Es ist wichtig zu erkennen, dass sexuelle Bedürfnisse und Wünsche auch bei Menschen mit Demenz vorhanden sind und respektiert werden sollten. Die Auswirkungen von Demenz auf die sexuelle Expression können durch verschiedene Faktoren wie kognitive Einschränkungen, Veränderungen in der Persönlichkeit und Verhaltensänderungen beeinflusst werden. Es ist wichtig, dass Pflegekräfte und Betreuer die individuellen Bedürfnisse und Wünsche jedes Einzelnen verstehen und angemessene Unterstützung bieten.

Um die Auswirkungen von Demenz auf die sexuelle Expression besser zu verstehen, ist es wichtig, sich mit den verschiedenen Phasen und Symptomen der Erkrankung vertraut zu machen. Eine offene und ehrliche Kommunikation mit den betroffenen Personen und deren Angehörigen kann dazu beitragen, Missverständnisse und Ängste abzubauen und eine unterstützende Umgebung zu schaffen. Es ist auch wichtig, Schulungen und Fortbildungen für das Pflegepersonal anzubieten, um ihnen das nötige Wissen und die Fähigkeiten zu vermitteln, um angemessen auf die sexuellen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz einzugehen.

Promoting a safe and inclusive environment for sexual expression

Die Förderung einer sicheren und inklusiven Umgebung für sexuellen Ausdruck ist von großer Bedeutung in der Langzeitpflege von Menschen mit Demenz. Es ist wichtig, Strategien und Richtlinien zu entwickeln, die eine unterstützende Umgebung schaffen und die sexuellen Rechte und Bedürfnisse dieser Personen respektieren.

Eine Möglichkeit, dies zu erreichen, ist die Schulung des Personals und der Betreuer im Umgang mit Demenz und Sexualität. Durch eine gezielte Ausbildung können sie ein besseres Verständnis für die sexuellen Bedürfnisse der Menschen mit Demenz entwickeln und angemessen darauf reagieren.

Es ist auch wichtig, eine umfassende Sexualerziehung anzubieten, die altersgerecht und auf die individuellen Bedürfnisse der Personen mit Demenz zugeschnitten ist. Dies kann helfen, Missverständnisse und Unsicherheiten zu reduzieren und eine offene und unterstützende Umgebung zu schaffen.

Ein weiterer wichtiger Aspekt ist die Auseinandersetzung mit Fragen der Einwilligung und Grenzen. Es ist notwendig, Strategien zu entwickeln, um diese Herausforderungen im Zusammenhang mit Demenz und sexuellem Ausdruck zu bewältigen und sicherzustellen, dass die sexuellen Handlungen auf freiwilliger Basis erfolgen.

Darüber hinaus ist es entscheidend, die Kommunikation und Unterstützung für Familien zu verbessern. Indem man Familienmitglieder in Diskussionen über die sexuellen Bedürfnisse und Rechte ihrer Angehörigen mit Demenz einbezieht und unterstützt, kann man eine ganzheitliche Betreuung gewährleisten.

Um eine sichere und inklusive Umgebung zu fördern, müssen auch Vorurteile und Missverständnisse über Demenz und Sexualität angegangen werden. Es ist wichtig, gängige Mythen und Fehlvorstellungen zu entkräften und eine offene und verständnisvolle Haltung gegenüber sexuellem Ausdruck in der Langzeitpflege zu fördern.

Letztendlich ist es von großer Bedeutung, sich für politische Veränderungen und Richtlinien einzusetzen, die die sexuellen Rechte und das Wohlbefinden von Menschen mit Demenz in der Langzeitpflege fördern. Durch die Schaffung einer unterstützenden Umgebung und die Anerkennung der sexuellen Bedürfnisse dieser Personen können wir ihre Lebensqualität verbessern und ihre Würde wahren.

Educating staff and caregivers on dementia and sexuality

Eine angemessene Schulung und Weiterbildung von Mitarbeitern und Betreuungspersonen ist von entscheidender Bedeutung, um ein besseres Verständnis für die sexuellen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zu entwickeln und darauf einzugehen. Durch eine fundierte Ausbildung können sie lernen, wie sie angemessen auf sexuelle Themen und Verhaltensweisen reagieren können, um die Würde und Privatsphäre der Betroffenen zu wahren.

Die Schulung sollte verschiedene Aspekte abdecken, darunter die Auswirkungen von Demenz auf die sexuelle Expression, die Bedeutung von Konsens und Grenzen, sowie den Umgang mit herausforderndem Verhalten. Es ist wichtig, dass das Personal über die vorhandenen Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten informiert ist, um den Bedürfnissen der Betroffenen gerecht zu werden.

  • Verständnis für die Veränderungen der sexuellen Bedürfnisse und Verhaltensweisen bei Menschen mit Demenz entwickeln
  • Empathie und Sensibilität im Umgang mit sexuellen Themen und Fragen zeigen
  • Angemessene Kommunikationsstrategien entwickeln, um Bedenken und Fragen der Betroffenen zu adressieren
  • Kenntnis von unterstützenden Ressourcen und Fachleuten, die bei spezifischen Fragen oder Herausforderungen zur Verfügung stehen

Die Schulung sollte regelmäßig aktualisiert und angepasst werden, um den neuesten Erkenntnissen und Best Practices gerecht zu werden. Durch eine kontinuierliche Weiterbildung können Mitarbeiter und Betreuungspersonen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten erweitern, um die sexuellen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz in der Langzeitpflege besser zu verstehen und darauf einzugehen.

Providing comprehensive sexuality education

Die Bereitstellung einer umfassenden Sexualerziehung bietet zahlreiche Vorteile für Personen mit Demenz in Langzeitpflegeeinrichtungen. Durch eine altersgerechte und maßgeschneiderte Sexualerziehung können individuelle Bedürfnisse und Fragen zu Sexualität und Intimität besser verstanden und erfüllt werden. Dies trägt zur Förderung eines gesunden und erfüllten Sexuallebens bei und unterstützt das Wohlbefinden der betroffenen Personen.

Die Sexualerziehung kann verschiedene Formen annehmen, wie z.B. Gruppenworkshops, individuelle Beratungsgespräche oder die Bereitstellung von informativem Material. Dabei ist es wichtig, den individuellen Bedürfnissen und Fähigkeiten der Betroffenen Rechnung zu tragen. Durch die Berücksichtigung des Krankheitsstadiums und der kognitiven Fähigkeiten können Informationen und Ressourcen angepasst und verständlich präsentiert werden.

Es ist auch wichtig, den Fokus auf die Förderung eines sicheren und respektvollen Umfelds für die sexuelle Entfaltung zu legen. Dies beinhaltet die Sensibilisierung des Pflegepersonals für die Bedürfnisse und Rechte der betroffenen Personen sowie die Förderung eines offenen Dialogs über Sexualität und Intimität. Durch eine umfassende Sexualerziehung können Vorurteile und Missverständnisse abgebaut und ein unterstützendes Umfeld geschaffen werden, in dem die sexuellen Bedürfnisse und Rechte von Personen mit Demenz respektiert werden.

Addressing consent and boundaries

Die Auseinandersetzung mit Einwilligung und Grenzen ist eine wichtige Herausforderung im Zusammenhang mit Demenz und sexuellem Ausdruck. Menschen mit Demenz können Schwierigkeiten haben, ihre Einwilligung zu geben oder ihre Grenzen zu kommunizieren. Dies erfordert von Pflegekräften und Betreuern ein hohes Maß an Sensibilität und Einfühlungsvermögen.

Um diese Herausforderungen zu bewältigen, ist es wichtig, Strategien zu entwickeln, die den Bedürfnissen und Wünschen der Betroffenen gerecht werden. Eine Möglichkeit besteht darin, klare Kommunikationswege zu schaffen, um sicherzustellen, dass die Einwilligung der Person respektiert wird. Dies kann durch die Verwendung von visuellen Hilfsmitteln, wie zum Beispiel Bildern oder Symbolen, erleichtert werden.

Es ist auch wichtig, die Grenzen zu respektieren und sicherzustellen, dass die sexuellen Handlungen im Rahmen der Einwilligung und des Wohlbefindens aller Beteiligten stattfinden. Dies erfordert eine offene und ehrliche Kommunikation zwischen allen beteiligten Parteien, einschließlich der Pflegekraft, des Betreuers und der Familie.

Es kann auch hilfreich sein, Schulungen und Fortbildungen anzubieten, um das Bewusstsein für die Bedeutung von Einwilligung und Grenzen im Zusammenhang mit Demenz und sexuellem Ausdruck zu schärfen. Durch eine fundierte Ausbildung können Pflegekräfte und Betreuer besser darauf vorbereitet sein, diese Fragen zu navigieren und angemessene Unterstützung zu bieten.

Insgesamt ist es wichtig, die Herausforderungen im Zusammenhang mit Einwilligung und Grenzen anzuerkennen und Strategien zu entwickeln, um die sexuellen Bedürfnisse und Wünsche von Menschen mit Demenz in einer respektvollen und sicheren Umgebung zu unterstützen.

Enhancing communication and support for families

Die Kommunikation und Unterstützung von Familien spielt eine entscheidende Rolle bei der Berücksichtigung der sexuellen Bedürfnisse und Rechte ihrer Angehörigen mit Demenz in der Langzeitpflege. Es ist wichtig, dass Familien in die Diskussionen über die sexuellen Bedürfnisse und Rechte ihrer geliebten Menschen einbezogen werden, um ein umfassendes Verständnis und eine Unterstützung zu gewährleisten.

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Familien in diesen Prozess einbezogen und unterstützt werden können. Eine Möglichkeit besteht darin, regelmäßige Treffen oder Schulungen anzubieten, bei denen Familienmitglieder über das Thema aufgeklärt werden und die Möglichkeit haben, Fragen zu stellen und Bedenken zu äußern. Dies kann dazu beitragen, Missverständnisse und Ängste abzubauen und eine offene und unterstützende Kommunikation zu fördern.

  • Ein weiterer Ansatz besteht darin, Informationsmaterialien bereitzustellen, die Familienmitglieder mit nach Hause nehmen und in ihrem eigenen Tempo lesen können. Diese Materialien sollten leicht verständlich sein und praktische Ratschläge und Anleitungen enthalten, wie sie ihre Angehörigen unterstützen können.
  • Es ist auch wichtig, dass Fachkräfte in der Langzeitpflege eng mit den Familien zusammenarbeiten und ihnen als Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Sie sollten bereit sein, Fragen zu beantworten, Ratschläge zu geben und Unterstützung anzubieten, um die Familien in ihrer Rolle als Unterstützer zu stärken.

Die Einbeziehung und Unterstützung von Familien in Diskussionen über die sexuellen Bedürfnisse und Rechte ihrer Angehörigen mit Demenz in der Langzeitpflege ist von entscheidender Bedeutung, um sicherzustellen, dass ihre Bedürfnisse respektiert und erfüllt werden. Durch offene Kommunikation und Zusammenarbeit können Familienmitglieder besser verstehen, wie sie ihre Angehörigen unterstützen können, und gleichzeitig eine positive und unterstützende Umgebung schaffen.

Overcoming stigma and misconceptions surrounding dementia and sexuality

Um den Stigma und die Missverständnisse rund um Demenz und Sexualität zu überwinden, ist es wichtig, sich mit den gängigen Mythen und Missverständnissen auseinanderzusetzen. Eine offene und verständnisvolle Haltung gegenüber sexuellem Ausdruck in Langzeitpflegeeinrichtungen zu fördern, ist von großer Bedeutung.

Eine häufige Fehlvorstellung ist, dass Menschen mit Demenz keine sexuellen Bedürfnisse oder Wünsche haben. Tatsächlich bleibt die sexuelle Identität und der Wunsch nach Intimität oft erhalten, auch wenn die kognitiven Fähigkeiten nachlassen. Es ist wichtig, dies anzuerkennen und sicherzustellen, dass Menschen mit Demenz die Möglichkeit haben, ihre sexuellen Bedürfnisse auf sichere und respektvolle Weise auszudrücken.

Eine weitere verbreitete Fehlannahme ist, dass sexueller Ausdruck bei Menschen mit Demenz unangemessen oder unethisch ist. Es ist jedoch wichtig zu verstehen, dass sexueller Ausdruck ein natürlicher Bestandteil des menschlichen Lebens ist und dass Menschen mit Demenz das Recht haben, ihre Sexualität in einer sicheren und unterstützenden Umgebung auszuleben.

Um diese Stigmatisierung und Missverständnisse zu überwinden, ist es wichtig, Aufklärungsarbeit zu leisten und das Bewusstsein für die sexuellen Bedürfnisse von Menschen mit Demenz zu schärfen. Schulungen und Schulungsprogramme für Pflegepersonal und Betreuer sind entscheidend, um ein Verständnis für die Bedürfnisse und Rechte von Menschen mit Demenz in Bezug auf Sexualität zu entwickeln.

Es ist auch wichtig, eine offene und respektvolle Kommunikation mit den Familien der Betroffenen zu fördern und sie in die Diskussionen über die sexuellen Bedürfnisse und Rechte ihrer Angehörigen einzubeziehen. Durch den Abbau von Stigma und die Förderung eines offenen Dialogs können wir eine unterstützende Umgebung schaffen, die die sexuelle Expression von Menschen mit Demenz in der Langzeitpflege respektiert und fördert.

Challenging ageist attitudes and stereotypes

Es ist von großer Bedeutung, altersfeindliche Einstellungen und Stereotype zu hinterfragen und zu bekämpfen, da sie Diskussionen und Unterstützung für die sexuelle Ausdrucksfähigkeit bei Menschen mit Demenz behindern können. Oftmals führen Vorurteile und Stereotype dazu, dass die sexuellen Bedürfnisse und Wünsche von Menschen mit Demenz negiert oder tabuisiert werden. Dies kann zu einem Mangel an angemessener Aufklärung, Unterstützung und Betreuung führen.

Es ist wichtig zu verstehen, dass Menschen mit Demenz auch sexuelle Wesen sind und das Recht haben, ihre Sexualität auszudrücken. Indem wir altersfeindliche Einstellungen und Stereotype in Frage stellen, können wir eine offene und unterstützende Umgebung schaffen, in der die sexuellen Bedürfnisse und Rechte von Menschen mit Demenz respektiert werden. Dies erfordert eine Sensibilisierung und Aufklärung sowohl bei Pflegepersonal als auch bei Angehörigen, um Vorurteile abzubauen und eine offene Kommunikation zu ermöglichen.

  • Es ist wichtig, die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen mit Demenz ernst zu nehmen und sie in Entscheidungen über ihre sexuelle Ausdrucksfähigkeit einzubeziehen.
  • Es sollten Schulungen und Fortbildungen angeboten werden, um das Bewusstsein für altersbedingte Vorurteile und Stereotype zu schärfen und die Fähigkeiten des Personals im Umgang mit sexuellen Fragen und Bedürfnissen von Menschen mit Demenz zu verbessern.
  • Es ist entscheidend, eine offene und respektvolle Kommunikation zu fördern, um mögliche Missverständnisse und Vorurteile zu überwinden.

Indem wir uns aktiv gegen altersfeindliche Einstellungen und Stereotype einsetzen, können wir dazu beitragen, dass Menschen mit Demenz eine unterstützende Umgebung haben, in der ihre sexuellen Bedürfnisse und Rechte geachtet und respektiert werden.

Advocating for policy changes and guidelines

Die Bedeutung von Politikänderungen und Richtlinien für die Förderung der sexuellen Rechte und des Wohlbefindens von Menschen mit Demenz in der Langzeitpflege kann nicht genug betont werden. Es ist unerlässlich, dass Politiker, Entscheidungsträger und Einrichtungen Maßnahmen ergreifen, um eine sichere und unterstützende Umgebung zu schaffen, die die sexuellen Bedürfnisse und Rechte dieser Personen respektiert.

Eine Politikänderung auf institutioneller Ebene kann dazu beitragen, dass das Bewusstsein für die sexuelle Gesundheit von Menschen mit Demenz geschärft wird. Dies kann die Entwicklung von Richtlinien und Verfahren beinhalten, die darauf abzielen, die Privatsphäre und Würde der Individuen zu wahren und sicherzustellen, dass ihre sexuellen Bedürfnisse angemessen berücksichtigt werden. Darüber hinaus können Richtlinien auch Schulungen und Fortbildungen für das Personal umfassen, um sicherzustellen, dass sie über das Wissen und die Fähigkeiten verfügen, um angemessen auf die sexuellen Bedürfnisse der Bewohner einzugehen.

Es ist auch wichtig, dass Politiker und Entscheidungsträger die Bedürfnisse und Rechte von Menschen mit Demenz in der Langzeitpflege verstehen und respektieren. Dies kann durch den Dialog mit Fachleuten, Familienangehörigen und Vertretern von Menschen mit Demenz erreicht werden. Gemeinsam können sie die bestehenden Lücken in den Politiken und Richtlinien identifizieren und Vorschläge für Veränderungen und Verbesserungen einbringen, um sicherzustellen, dass die sexuellen Rechte und das Wohlbefinden dieser Personen angemessen geschützt sind.

Häufig gestellte Fragen

  • Wie beeinflusst Demenz die sexuelle Ausdrucksfähigkeit?

    Demenz kann die sexuelle Ausdrucksfähigkeit einer Person verändern. Die Krankheit kann zu Veränderungen im Verhalten, der Wahrnehmung und den sexuellen Bedürfnissen führen. Es ist wichtig, diese Veränderungen zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.

  • Wie kann eine sichere und inklusive Umgebung für sexuelle Ausdrucksfähigkeit geschaffen werden?

    Es gibt verschiedene Strategien und Richtlinien, um eine unterstützende Umgebung zu schaffen, die die sexuellen Rechte und Bedürfnisse von Personen mit Demenz in der Langzeitpflege respektiert. Dazu gehören die Aufklärung des Personals, die Festlegung von klaren Grenzen und die Förderung offener Kommunikation.

  • Warum ist die Schulung des Personals und der Betreuer in Bezug auf Demenz und Sexualität wichtig?

    Die Schulung des Personals und der Betreuer ist entscheidend, um ein besseres Verständnis für die sexuellen Bedürfnisse von Personen mit Demenz zu entwickeln. Durch Schulungen können Vorurteile und Missverständnisse abgebaut werden, um eine angemessene Unterstützung und Betreuung zu gewährleisten.

  • Welche Rolle spielt die umfassende Sexualerziehung in der Langzeitpflege?

    Eine altersgerechte und maßgeschneiderte Sexualerziehung kann den Personen mit Demenz helfen, ein besseres Verständnis für ihre eigenen Bedürfnisse und Grenzen zu entwickeln. Sie trägt zur Förderung eines gesunden und respektvollen Umgangs mit Sexualität bei.

  • Wie können Fragen der Einwilligung und Grenzen im Zusammenhang mit Demenz und sexueller Ausdrucksfähigkeit angegangen werden?

    Das Navigieren von Fragen der Einwilligung und Grenzen kann eine Herausforderung sein. Es ist wichtig, klare Richtlinien und Strategien zu haben, um sicherzustellen, dass die sexuelle Ausdrucksfähigkeit von Personen mit Demenz respektiert wird, während gleichzeitig ihre Sicherheit und Würde gewahrt bleiben.

  • Wie können Familien in die Diskussionen über die sexuellen Bedürfnisse und Rechte ihrer Angehörigen mit Demenz einbezogen werden?

    Es ist wichtig, Familien in die Diskussionen einzubeziehen und sie bei der Unterstützung ihrer Angehörigen mit Demenz zu unterstützen. Offene Kommunikation, Ressourcen und Schulungen können den Familien helfen, die sexuellen Bedürfnisse ihrer Angehörigen besser zu verstehen und angemessen darauf zu reagieren.

  • Wie können Stigmatisierung und Missverständnisse im Zusammenhang mit Demenz und Sexualität überwunden werden?

    Es ist wichtig, gängige Mythen und Missverständnisse über Demenz und Sexualität anzusprechen und eine offene und verständnisvolle Haltung gegenüber sexueller Ausdrucksfähigkeit in der Langzeitpflege zu fördern. Aufklärung und Sensibilisierung können dazu beitragen, Vorurteile abzubauen.

  • Warum ist es wichtig, altersbedingte Vorurteile und Stereotypen herauszufordern?

    Altersbedingte Vorurteile und Stereotypen können Diskussionen und Unterstützung für die sexuelle Ausdrucksfähigkeit von Personen mit Demenz behindern. Indem wir diese Vorurteile herausfordern, können wir eine inklusivere und respektvollere Umgebung schaffen, die die sexuellen Rechte und Bedürfnisse aller Menschen respektiert.

  • Warum sind politische Veränderungen und Richtlinien zur Förderung der sexuellen Rechte und des Wohlbefindens von Personen mit Demenz in der Langzeitpflege erforderlich?

    Politische Veränderungen und Richtlinien sind notwendig, um sicherzustellen, dass die sexuellen Rechte und das Wohlbefinden von Personen mit Demenz in der Langzeitpflege geschützt werden. Durch klare Richtlinien und Vorschriften können angemessene Unterstützung und Betreuung gewährleistet werden.

Tobias Friedrich
Tobias Friedrichhttps://wochenkurier.de
Tobias Friedrich, Jahrgang 1971, lebt mit seiner Familie in Berlin. Als freier Journalist schrieb er bereits für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berliner Zeitung, Spiegel Online und die Süddeutsche Zeitung. Der studierte Wirtschaftsjurist liebt ortsunabhängiges Arbeiten. Mit seinem Laptop und seinem Zwergpinscher Jerry ist er die Hälfte des Jahres auf Reisen.

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