Was ist ein Dekubitus?

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Lesedauer: 3 Minuten

In diesem Artikel werden wir über Dekubitus sprechen und was es ist. Dekubitus, auch bekannt als Druckgeschwür oder Wundliegen, ist eine Hauterkrankung, die durch langanhaltenden Druck auf die Haut und das darunterliegende Gewebe entsteht. Es betrifft in der Regel Menschen, die längere Zeit im Bett liegen oder im Rollstuhl sitzen. Die Haut wird dabei nicht ausreichend mit Blut und Sauerstoff versorgt, was zu Gewebeschäden führen kann.

Dekubitus kann zu verschiedenen Symptomen führen, wie Rötungen, Schmerzen und Geschwüren auf der Haut. Es ist wichtig, diese Symptome frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um schwerwiegende Komplikationen zu vermeiden. Durch regelmäßiges Umlagern und die Verwendung von speziellen Hilfsmitteln zur Druckentlastung kann Dekubitus häufig verhindert werden. Es ist auch wichtig, eine gute Hautpflege zu gewährleisten und auf eine ausgewogene Ernährung zu achten, um die Hautgesundheit zu fördern.

Wenn Sie mehr über Dekubitus erfahren möchten, lesen Sie weiter in diesem Artikel, in dem wir die Ursachen, Symptome und Präventionsmaßnahmen im Detail besprechen werden.

Ursachen

Ursachen

Dekubitus entsteht durch Druck auf die Haut und das darunterliegende Gewebe. Es kann durch langes Liegen oder Sitzen entstehen. Wenn eine Person über einen längeren Zeitraum in derselben Position verharrt, kann der Druck auf bestimmte Körperstellen wie Gesäß, Rücken, Fersen oder Ellbogen zu Schäden führen. Dieser Druck führt zu einer Beeinträchtigung der Durchblutung und einer Minderung der Sauerstoffversorgung des Gewebes. Dadurch können sich Geschwüre bilden, die als Dekubitus bekannt sind.

Es gibt bestimmte Faktoren, die das Risiko für die Entwicklung von Dekubitus erhöhen können. Dazu gehören unter anderem eine schlechte Ernährung, Dehydratation, reduzierte Mobilität, Inkontinenz, schlechte Hygiene und bestimmte medizinische Zustände wie Diabetes oder Durchblutungsstörungen. Es ist wichtig, diese Risikofaktoren zu erkennen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, um Dekubitus zu verhindern.

Symptome

Symptome

Ein Dekubitus kann verschiedene Symptome auf der Haut verursachen. Dazu gehören Rötungen, Schmerzen und Geschwüre. Diese Symptome treten aufgrund des Drucks auf die Haut und das darunterliegende Gewebe auf. Es ist wichtig, diese Symptome frühzeitig zu erkennen und zu behandeln, um Komplikationen zu vermeiden.

Um die Symptome eines Dekubitus zu erkennen, sollten regelmäßige Hautkontrollen durchgeführt werden. Achten Sie auf Rötungen oder Verfärbungen der Haut, insbesondere an Stellen, die einem erhöhten Druck ausgesetzt sind. Schmerzen können ein weiteres Anzeichen für einen Dekubitus sein. Wenn Sie Schmerzen oder Beschwerden an bestimmten Stellen verspüren, sollten Sie dies ernst nehmen und einen Arzt aufsuchen.

Wenn ein Dekubitus nicht rechtzeitig erkannt und behandelt wird, können sich Geschwüre auf der Haut entwickeln. Diese Geschwüre können tief sein und schwierig zu heilen sein. Sie können auch Infektionen verursachen und das Risiko von Komplikationen erhöhen. Daher ist es wichtig, Symptome frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen zur Behandlung einzuleiten.

Prävention

Um Dekubitus zu verhindern, können verschiedene Maßnahmen ergriffen werden. Eine regelmäßige Umlagerung ist dabei besonders wichtig. Durch regelmäßiges Wechseln der Position wird der Druck auf die Haut und das Gewebe reduziert. Es empfiehlt sich, alle zwei Stunden die Position zu verändern, um eine gleichmäßige Druckverteilung zu gewährleisten.

Zusätzlich zur regelmäßigen Umlagerung können spezielle Hilfsmittel zur Druckentlastung eingesetzt werden. Hierzu gehören zum Beispiel Lagerungskissen, Matratzen mit Druckentlastungsfunktion oder spezielle Auflagen. Diese Hilfsmittel sorgen dafür, dass der Druck auf bestimmte Körperbereiche reduziert wird und somit das Risiko für die Entstehung von Dekubitus verringert wird.

Es ist wichtig, dass diese Maßnahmen konsequent und regelmäßig umgesetzt werden, um eine effektive Prävention von Dekubitus zu erreichen. Eine gute Pflege und Aufmerksamkeit für gefährdete Hautbereiche sind entscheidend, um das Risiko für Dekubitus zu minimieren.

Häufig gestellte Fragen

  • Was ist ein Dekubitus?

    Ein Dekubitus, auch bekannt als Druckgeschwür oder Wundliegen, ist eine Schädigung der Haut und des darunterliegenden Gewebes, die durch anhaltenden Druck entsteht. Es tritt häufig bei Menschen auf, die längere Zeit im Bett liegen oder im Rollstuhl sitzen.

  • Welche Ursachen hat ein Dekubitus?

    Ein Dekubitus entsteht durch den Druck auf die Haut und das Gewebe. Dieser Druck kann durch mangelnde Bewegung, langes Liegen oder Sitzen, Reibung oder Feuchtigkeit verstärkt werden. Eine schlechte Ernährung und Durchblutungsstörungen können ebenfalls das Risiko erhöhen.

  • Welche Symptome treten bei einem Dekubitus auf?

    Die Symptome eines Dekubitus können Rötungen, Schmerzen, Schwellungen und Geschwüre auf der Haut sein. Anfangs können die betroffenen Stellen nur gerötet sein, aber im fortgeschrittenen Stadium können sich offene Wunden und tiefe Gewebeschäden entwickeln.

  • Wie kann man einem Dekubitus vorbeugen?

    Es gibt verschiedene Maßnahmen, um einem Dekubitus vorzubeugen. Dazu gehören regelmäßiges Umlagern, um den Druck auf bestimmte Körperstellen zu reduzieren, die Verwendung von speziellen Hilfsmitteln zur Druckentlastung wie Lagerungskissen oder Matratzen sowie eine ausgewogene Ernährung und ausreichende Flüssigkeitszufuhr.

  • Wie wird ein Dekubitus behandelt?

    Die Behandlung eines Dekubitus hängt vom Stadium der Wunde ab. Sie kann die Reinigung und Desinfektion der Wunde, das Entfernen von abgestorbenem Gewebe, die Anwendung von speziellen Wundauflagen und die Förderung der Heilung durch eine gute Ernährung und Pflege umfassen. In schweren Fällen kann eine Operation erforderlich sein.

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Tobias Friedrich
Tobias Friedrichhttps://wochenkurier.de
Tobias Friedrich, Jahrgang 1971, lebt mit seiner Familie in Berlin. Als freier Journalist schrieb er bereits für die Frankfurter Allgemeine Zeitung, Berliner Zeitung, Spiegel Online und die Süddeutsche Zeitung. Der studierte Wirtschaftsjurist liebt ortsunabhängiges Arbeiten. Mit seinem Laptop und seinem Zwergpinscher Jerry ist er die Hälfte des Jahres auf Reisen.

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